58 junge Gärtnerinnen und Gärtner erhalten Meisterbrief

24.07.2015

58 frisch vom Regierungspräsidium Stuttgart examinierte Gärtnermeisterinnen und –meister aus dem Regierungsbezirk Stuttgart haben am Freitag auf der Sparkassen-Bühne ihre Meisterbriefe entgegengenommen. Der Veranstaltungsort in den Enzgärten war bewusst gewählt. „Wo, wenn nicht bei einer Gartenschau soll man die Meisterbriefe für Gärtner übergeben?“, fragte der vom Regierungspräsidium Stuttgart zuständige Abteilungspräsident, Dr. Kurt Mezger. „Hier sehen Sie den hohen Leistungsstand der Gärtner nicht nur am Boden, sondern auch im Wasser.“ Das konnte Oberbürgermeister Frank Schneider gerne bestätigen. [weiter...]

58 frisch vom Regierungspräsidium examinierte Gärtnermeisterinnen und –meister aus dem Regierungsbezirk Stuttgart haben am Freitag auf der Sparkassen-Bühne ihre Meisterbriefe entgegengenommen. Der Veranstaltungsort in den Enzgärten war bewusst gewählt. „Wo, wenn nicht bei einer Gartenschau soll man die Meisterbriefe für Gärtner übergeben?“, fragte der vom Regierungspräsidium Stuttgart zuständige Abteilungspräsident, Dr. Kurt Mezger. „Hier sehen Sie den hohen Leistungsstand der Gärtner nicht nur am Boden, sondern auch im Wasser.“ Das konnte Oberbürgermeister Frank Schneider gerne bestätigen.

„Wenn ich im Gelände bin, höre ich immer und nur begeisterte Kommentare“, sagte Schneider und nutzte die Gelegenheit, den zahlreichen Betrieben zu danken, die sich in vielfältiger Weise an der Gestaltung der Enzgärten beteiligen. Gleiches gelte aber auch für den weniger spektakulären Alltagsbetrieb in der Anlagenpflege oder beim Sportstättenbau.

 Für Martin Richter, den Geschäftsführer der Förderungsgesellschaft für die baden-Württembergischen Landesgartenschauen (bwgrün.de) war es eine besondere Ehre, dass er für den Festvortrag angefragt worden war, hatte er doch vor 24 Jahren selber den Gärtnermeisterbrief bekommen. Den Beruf charakterisierte Richter als „sexy“ und er begründete dies auch: Grün bekomme in der digitalen Gesellschaft eine immer größere Bedeutung und sei eine Ausprägung der neuen Sehnsucht nach der Heimat. „Sie sind mit Ihrer Arbeit Teil an dieser Entwicklung und gestalten die Zukunft in einem Beruf, der begeistert“, gab er den jungen Kollegen mit auf den Weg.

Einen großen Anteil an den guten Ausbildung haben die älteren Meister. So wurden auch vier silberne Meisterbriefe für 25 Jahre Meisterschaft und ein goldener für 50 Jahre verliehen. 

In grünen T-Shirts mit der Nummer 15 und der Rückenaufschrift „Erfolgreiche Meister 2015“ bedankten sich die jungen Gärtner mit einer Sonnenblume bei ihren Ausbildern, Verwandten und Freunden für die Unterstützung während ihrer Prüfungsphase.

Zuckerfest im interkulturellen Garten
Der interkulturelle Garten gehört zu den Plätzen in den Enzgärten, an denen besonders gut sitzen und entspannen ist. Am Freitag kam noch mehr Farbe unters Schattenzelt: Wer wollte, bekam Auskunft zum Islam, etwa zum Zuckerfest, das traditionell ans Ende des Ramadan anschließt. Dazu gab es Süßes und knallbunte Kaltgetränke mit dem Geschmack Zimt und Nelke (schmeckt auch außerhalb der Weihnachtszeit lecker) oder Zitrone. Hübsche junge Damen malten Henna-Tattoos auf Hände und Arme.

Offene Führung über die Gartenschau
Viele Gruppen buchen eine Führung über das Gartenschaugelände. Weil die Nachfrage auch unter Einzelbesuchern groß ist, bietet die Gartenschau in 14tägigem Rhythmus – einmal sonntags, einmal samstags – offene Führungen durch die Enzgärten an. Die nächste offene Führung ist an diesem Samstag, 25. Juli, um 10.30 Uhr. Treffpunkt ist an der Kasse Stadtmitte. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro pro Person und wird zusätzlich zum Eintrittspreis erhoben.
Weitere offene Führungen sind am Sonntag, 09.August, 14:00 Uhr, Samstag, 22. August, 10:30 Uhr sowie am Sonntag, 06. September um 14:00 Uhr.

Dr. Kurt Mezger vom Regierungspräsidium Stuttgart
Dr. Kurt Mezger vom Regierungspräsidium Stuttgart
Gute Stimmung: Im Interkulturellen Garten gab es Informationen, Leckereien und Henna-Tattoos auf die Hand
Gute Stimmung: Im Interkulturellen Garten gab es Informationen, Leckereien und Henna-Tattoos auf die Hand
 

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