Brotprüfer geben Tipps in den Dürrmenzer Gärten

31.07.2015

Noch bis Samstag wird im Dürrmenzer Teil der Gartenschau Brot getestet. Bäckereien der Innung Nordschwarzwald liefern ihre Köstlichkeiten zur PZ-Bühne, wo sie Michael Isensee nach zahlreichen Kriterien prüft. „Dieses Jahr wollen wir das mal öffentlich machen“, erklärt der Experte aus Lehrte bei Hannover. Damit hat er genau den Geschmack vieler Gartenschaubesucher getroffen, die die Gelegenheit nutzen zu erfahren, was gutes Brot ausmacht. Auch Oberbürgermeister Frank Schneider mischte sich kurzzeitig unter die Tester. [weiter...]

Noch bis Samstag wird im Dürrmenzer Teil der Gartenschau Brot getestet. Bäckereien der Innung Nordschwarzwald liefern ihre Köstlichkeiten zur PZ-Bühne, wo sie Michael Isensee nach zahlreichen Kriterien prüft. „Dieses Jahr wollten wir das anlässlich der Enzgärten 2015  mal öffentlich machen“, erklärt der Experte aus Lehrte bei Hannover. Damit hat er genau den Geschmack vieler Gartenschaubesucher getroffen, die die Gelegenheit nutzen zu erfahren, was gutes Brot ausmacht. Auch Oberbürgermeister Frank Schneider mischte sich kurzzeitig unter die Tester.

Albert Fink schneidet Stücke und reicht sie an Isensee weiter. Die Brotlaibe müssen mindestens 24 Stunden alt sein, Brötchen und Brezeln hingegen sollten maximal fünf Stunden vor dem Test aus dem Backofen gekommen sein, ehe Isensee sie unter die Lupe nimmt. Dieser prüft Form und Aussehen, Oberfläche und Kruste, die Elastizität des Inneren, Aroma und Geschmack, aber auch, wie sich das Gebäck schneiden lässt. Krümelt es? Bleiben Spuren am Messer?

„Es ist wie bei einer Klassenarbeit“, witzelt der Experte. Die Betriebe melden sich freiwillig, diejenigen mit den Noten Gut und Sehr Gut werden im Internet unter http://www.brot-test.de/baeckerei-finder/ veröffentlicht. Dass alles seine Ordnung hat, davon können sich die kurzzeitigen Tester, Oberbürgermeister Frank Schneider, Karl-Heinz Zeller, Dezernent für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten im Enzkreis sowie Kreishandwerksmeister Rolf Nagel ein Bild machen.

Isensee nutzt das Forum, um den zahlreichen Gartenschaubesucher tipps zu geben: So sorgt eine dicke Kruste dafür, dass das Brot länger frisch bleibt. Es muss atmen können, sollte also nicht im Plastikbeutel gelagert werden. Dies ist wiederum ein Muss, wenn die Laibe beim Kauf geschnitten werden. Schimmeln jedenfalls könne es erst daheim. „Wenn Brot den Ofen verlässt, ist es steril“, weiß der Prüfer. 

Und was passiert mit den Laiben? Gerne dürfen die Besucher probieren und auch Brot mitnehmen. Das kostet zwar nichts. Die Innung hat aber ein Spendenkässle aufgestellt, dessen Inhalt der Familienherberge Lebensweg zugute kommt.

Michael Isensee (rechts) und Albert Fink auf der Bühne. Unten kauen (von links) die Kurzzeit-Prüfer Oberbürgermeister Frank Schneider, Karl-Heinz Zeller, Kreishandwerksmeister Rolf Nagel, Innungsvorstand Martin Reinhardt und Frank Sautter, Geschäftsführer der Bäckereiinnung Nordschwarzwald
Michael Isensee (rechts) und Albert Fink auf der Bühne. Unten kauen (von links) die Kurzzeit-Prüfer Oberbürgermeister Frank Schneider, Karl-Heinz Zeller, Kreishandwerksmeister Rolf Nagel, Innungsvorstand Martin Reinhardt und Frank Sautter, Geschäftsführer der Bäckereiinnung Nordschwarzwald
 

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